Datenbankgestützte Implementierung höherer Meta-Modellierungskonzepte

Stefan Jablonski, Bernhard Volz

Die Fähigkeit von Informationssystemen, sich an ändernde Anforderungen anpassen zu lassen, ist eine grundlegende Eigenschaft, die ein Entscheidungskriterium für oder gegen die Einführung eines bestimmten Informationssystems sein kann. Ziel einer nachhaltigen Softwareentwicklung im Sinne einer dauerhaften Akzeptanz muss es daher sein, diese Anpassbarkeit bereits beim Entwurf eines Systems zu berücksichtigen, um sie später wohl-strukturiert nutzen zu können. Eine Möglichkeit, die hier geforderte Flexibilität zu erlangen, besteht darin, (Meta-)Modellierungskonzepte zu verwenden. Wir zeigen in diesem Beitrag, wie man Powertypes, Clabjects, Deep Instantiation und die orthogonale Klassifikation zusammen einsetzen kann, um eine flexiblere Modellierungsumgebung im obigen Sinne zu erhalten. Beispielhaft wird die datenbankgestützte Implementierung einer mächtigen Modellierungsumgebung für prozess- bzw. workflow­basierte Informationssysteme vorgestellt.

Year: 02.2008
Journal: Datenbank-Spektrum
Year: 2008
Issue: 24.0

Universität Bayreuth -